DE OMV Gas
Effizientes Prognose-Management für RLM-Kunden

Passgenaue Lösungen für klar definierte Zielgruppen: Die Kombination aus Technologie und Erfahrung führt bei einem führenden Erdgashändler zu exakten Verbrauchsprognosen für Kunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM). Dreh- und Angelpunkt dabei ist ein zentrales Logistiksystem, beeindruckend in Qualität und Geschwindigkeit.

Als einer der führenden Erdgashändler im Downstream-Segment beliefert OMV GAS in erster Linie größere Industrie- und Gewerbekunden. Das aus der Integration der früheren EconGas GmbH in die OMV-Gruppe entstandene Unternehmen gewährleistet aktuell die Versorgungssicherheit für deutlich über 1.000 Abnehmer in Österreich, Deutschland, Ungarn und Kroatien – Tendenz klar steigend.

Spätestens seit dem Eintritt in den deutschen Markt vor mehr als zehn Jahren spielt das Prognose-Management eine entscheidende Rolle für den wirtschaftlichen Erfolg des Gashandelsunternehmens, das die Rolle des Bilanzkreis- bzw. Bilanzgruppenverantwortlichen ausübt. In einem extrem dynamischen Umfeld stieg damals der Forecast-Bedarf in kurzer Zeit rapide an und wuchs kontinuierlich auf heute etwas mehr als 1.000 Prognosen pro Tag. Gemeinsam mit dem österreichischen IT-Dienstleister und Energiewirtschafts-Spezialisten HAKOM, der für die Implementierung und Pflege verantwortlich zeichnet, setzt OMV GAS für den Prognosebereich auf die Lösung mP Energy von metalogic.

Portfolio in Cluster zerlegt

Die Grundlage für die meisten Prognosen bei OMV GAS bilden im Rahmen einer Top-Down-Vorgehensweise spezielle Cluster, in denen das Unternehmen sein Portfolio gruppiert. Erdgas-Kunden werden dabei anhand verschiedener Kriterien zusammengefasst. Dazu zählen etwa die Größe, die Region oder die Frage, ob der Kunde eher mehr oder eher weniger temperaturgeführt ist. Auch die Datenverfügbarkeit stellt einen entscheidenden Faktor dar. Dazu gehört u.a. der Zeitpunkt der täglichen oder untertägigen Datenlieferzeitpunkte, welche innerhalb eines solchen Clusters bestmöglich übereinstimmen sollten. Bei besonders großen und primär prozessgesteuerten Kunden, z. B. produzierenden Unternehmen aus der Glas-, Metall- oder Papierindustrie, kommt die Cluster-Methode in der Regel jedoch nicht zum Einsatz.
Da diese Abnehmer einen Cluster zu stark verzerren und sich negativ auf die Prognosequalität auswirken würden, erfolgt hier eine separate Behandlung und Prognostizierung. In diesen Fällen kann auch die beste Prognose den Kundenkontakt nicht ersetzen.

„Unternehmen mit registrierender Leistungsmessung, also RLM-Kunden, sind de facto unser Kernklientel. Die separate Prognostizierung der Cluster erhöht bei uns die Prognosegüte und ist zudem hilfreich dabei, die tägliche Gesamtzahl der Prognosen nicht ins Unermessliche wachsen zu lassen.“

Gerald Hübl, Prognosemanagement OMV Gas GmbH, Wien

Dreh- und Angelpunkt: Zentrales Logistiksystem

Den zentralen Hort für alle Allokationsdaten bei OMV GAS bildet ein Logistiksystem, das gewissermaßen die Rolle einer EDM-Lösung (Energiedaten-Management) übernimmt. Täglich laufen dort die Daten der Zählpunkte ein. Das auf Linux basierende Logistiksystem dient aber nicht nur der Verwaltung der Ist-Daten, sondern fungiert gleichzeitig auch als Steuerzentrale für sämtliche Aktivitäten im Bereich des Fahrplan- und Nominierungsmanagements. Auch die Zeitreihen werden dort verwaltet. Die mit mP Energy erstellten Prognosen fließen ebenfalls direkt in dieses System ein und stehen dort den Nutzern zur Verfügung – von den Sales-Mitarbeitern über das Fahrplan- und Risiko-Management bis hin zum PortfolioManagement. Diese Logistik ist ein Hochverfügbarkeitssystem, das 365 Tage und rund um die Uhr im Einsatz ist und für eine hohe Prognosegüte sorgt.

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